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Berufsbildungsbereich / Arbeitsbereich

Eingangsverfahren

Die REAS WfbM führt mit dem zuständigen Rehabilitationsträger das Eingangsverfahren durch, um festzustellen ob die Werkstatt eine geeignete Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben ist. Das Eingangsverfahren kann bis zu drei Monate dauern, mindesten aber vier Wochen. Zum Abschluss des Eingangsverfahrens ergeht der Vorschlag der Werkstatt, über die Aufnahme oder eine Empfehlung für alternative oder weiterführende Bildungs- und Fördermaßnahmen.

 

Berufsbildungsbereich

Nach erfolgreicher Beendigung des Eingangsverfahrens schließt sich nahtlos der Berufsbildungsbereich an. Der Berufsbildungsbereich wird durch die Agentur für Arbeit oder einen Rentenversicherungsträger finanziert und ist auf einen Zeitraum von maximal zwei Jahren begrenzt. Er gliedert sich in Grund- und Aufbaukurse. Anschließend wird die Berufsbildungsmaßnahme in einem, in die Fachabteilungen integrierten Berufsbildungsbereich fortgeführt. Übergeordnetes Ziel der beruflichen Bildungsmaßnahme ist die Teilhabe am Arbeitsleben und die Persönlichkeitsentwicklung durch Entwicklung der beruflichen wie lebenspraktischen Fähigkeiten zur Vorbereitung auf geeignete Tätigkeiten im Arbeitsbereich der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Spätestens nach erfolgreichem Abschluss der Maßnahme sollen die Teilnehmer/innen ein Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen und nach ihren individuellen Möglichkeiten am Auftrag der Werkstatt mitwirken.

 

Grundkurs / Aufbaukurs

Den Grundkurs durchlaufen die Teilnehmer/innen mit dem Ziel, am Leben in der Werkstatt teilzunehmen und die verschiedenen Bereiche kennen zu lernen. Teilnehmer/innen sollen sich in möglichst kurzer Zeit in der Werkstatt wohl fühlen. Im Grundkurs erwerben die Teilnehmer/innen Fertigkeiten und Grundkenntnisse verschiedener Arbeitsabläufe, darunter manuelle Fertigkeiten, z.B. im Umgang mit verschiedenen Werkstoffen und Werkzeugen. Zugleich sollen das Selbstwertgefühl der Teilnehmer/innen und die Entwicklung des Sozial- und Arbeitsverhaltens gefördert, sowie Schwerpunkte der Eignung und Neigung festgestellt werden.

Im Aufbaukurs werden die Qualifikationen weiter ausgebaut und gesichert. Darüber hinaus eignen sich die Teilnehmer/innen im Aufbaukurs spezielle fachpraktische Kenntnisse an, die deutlich auf die Einnahme eines Arbeitsplatzes in der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hinzielen. Dabei sollen den Neigungen und Eignungen der jeweiligen Individuen Rechnung getragen werden, aber auch die aktuellen Gegebenheiten und Möglichkeiten in der Werkstatt bzw. des allgemeinen Arbeitsmarktes Berücksichtigung finden.

 

Praktika / BiB

Die Praktika werden im Berufsbildungsbereich und Arbeitsbereich mit dem Ziel durchgeführt, einen direkten Einblick in die reale Arbeitssituation des Arbeitsbereiches zu erhalten und neue fachspezifische Kenntnisse zu erlernen.
Durch ein Praktikum kann auch die Weitervermittlung auf einen Betrieb integrierten Beschäftigungsplatz (BiB), den allgemeinen Arbeitsmarkt oder in weiterführende Qualifikationsmaßnahmen in Betracht gezogen werden.

 

Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich ist auf die Erbringung der Dienstleistungen der Werkstatt ausgerichtet. Auch hier wird ein breites Angebot an internen und externen Arbeitsplätzen zur Verfügung gestellt, damit den unterschiedlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Potentialen der Beschäftigten Rechnung getragen werden kann.

 

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